Aktuelle Rechts-News

Aktuelle Rechts-News

© Rechtsanwalt Mag. Andreas Strobl Mariahilfer Straße 89a/34, 1060 Wien Rechtsanwalt Strafverteidiger

10 Jahre Rechtsanwaltskanzlei Mag. Andreas Strobl

10 Jahre Rechtsanwaltskanzlei Mag. Andreas Strobl Nach zehn Jahren Existenz der Rechtsanwaltskanzlei Mag. Andreas Strobl gibt es hier ein kurzes Resumee und die Bekanntgabe einer neuen Adresse. Diese gleich vorweg: Mariahilfer Straße 89a/34, 1060 Wien. Tätigkeitsgebiete Üblicherweise formen sich Tätigkeitsgebiete, oder Spezialgebiete, von Rechtsanwälten erst mit der Zeit. Meine waren von Beginn an vorgegeben und entwickelten sich prozentuell wie folgt: 90% Strafrecht. Die verbleibenden 10% verteilen sich auf Fremdenrecht und ein wenig Zivilrecht. Bei Letzterem in erster Linie Kindschaftsrecht, also Fragen der Obsorge und des Kontaktrechts sowie Scheidungen. In diesen Jahren hatte ich mit zirka 3.000 Straffällen zu tun. Dies reicht von der kurzen Auskunft zu...

© Rechtsanwalt Mag. Andreas Strobl Diebstahl Nötigung Körperverletzung bedingt teilbedingt unbedingt Bedingte oder teilbedingte Strafe

Bedingte oder teilbedingte Strafe

Bedingte oder teilbedingte Strafe Bedingte oder teilbedingte Strafe: Diese Frage stellt sich oft in Strafverfahren. Zu den Begriffen, die wesentlich sind, gehören: Unbedingt, bedingt oder teilbedingt. Allgemeines dazu finden Sie zum Beispiel hier: https://www.oesterreich.gv.at/lexicon/B/bedingte-strafe.html Hier soll die Unterscheidung und die eine oder andere Tücke anhand eines realen Beispiels, eines Falles, erklärt werden. Begriffe grundsätzlich In der Praxis hört man sehr oft Haarsträubendes: "Habe drei Jahre auf sechs Monate bekommen!".  Das würde eigentlich bedeuten, dass jemand eine Freiheitsstrafe von drei Jahren bekam, mit einer Probezeit von sechs Monaten. Das ist natürlich Unsinn. Gemeint ist es umgekehrt: Sechs Monate auf drei Jahre. Erklärt bedeutet das, dass jemand eine...

© Rechtsanwalt Mag. Andreas Strobl Körperverletzung Freispruch

Körperverletzung – Freispruch wegen Familie

Körperverletzung - Freispruch wegen Familie Körperverletzung - Freispruch wegen Familie: Zu einem ungewöhnlichen Freispruch kam es in einer Hauptverhandlung vor einem Bezirksgericht aufgrund familiärer Verhältnisse. Stichwort Entschlagung. Näheres dazu hier: https://www.ris.bka.gv.at/ Strafantrag Die Staatsanwaltschaft warf in ihrem Strafantrag (Anklage) dem Angeklagten vor, er habe seine Schwester am Körper leicht verletzt. Dazu soll der Angeklagte seine Schwester mit der flachen Hand auf die Wange geschlagen haben. Das Opfer fiel zu Boden, erlitt dabei Abschürfungen und eine leichte Gehirnerschütterung. Fälle wie diese kommen in der strafrechtlichen Praxis massenhaft vor. Üblicherweise sind die maximalen Erfolgsaussichten, zum Beispiel wenn ein Angeklagter einen Freispruch anstrebt, sehr gering: Bei solchen Fällen kommt...

© Rechtsanwalt Mag. Andreas Strobl Strafverteidiger Cannabisplantage gewerbsmäßiger Anbau

Cannabisplantage – gewerbsmäßiger Anbau

Cannabisplantage - gewerbsmäßiger Anbau Oft werden Cannabispflanzen in sogenannten Indoor-Plantagen angebaut. Der Zweck variiert vom Eigenanbau bis zum gerwerbsmäßigen Anbau. Beim Eigenanbau erfolgt die Aufzucht und Ernte bloß für den Eigenkonsum des Produzenten. Beim gewerbsmäßigen Anbau geht es darum, Profit zu erzielen, indem die Früchte der Pflanze verkauft werden. Dieser Beitrag soll sich der Grundfrage widmen: Cannabisplantage - gewerbsmäßiger Anbau. Dazu erging jüngst eine Entscheidung des Obersten Gerichtshof. https://www.ris.bka.gv.at Gewerbsmäßigkeit generell Gewerbsmäßig begeht eine Tat, wer sie in der Absicht ausführt, sich durch ihre wiederkehrende Begehung längere Zeit hindurch ein nicht bloß geringfügiges fortlaufendes Einkommen zu verschaffen. Dazu kommen alternativ der Einsatz besonderer Fähigkeiten oder Mittel,...

© Rechtsanwalt Mag. Andreas Strobl Zurechnungsunfähigkeit Narrenfreiheit

ZurechnungsUNfähigkeit – Narrenfreiheit?

ZurechnungsUNfähigkeit - Narrenfreiheit? ZurechnungsUNfähigkeit - Narrenfreiheit?: Im Volksmund mag das fast provokant klingen. Gemeint ist mit diesem Thema jedoch, ob jemand, aufgrund seines geistigen Zustandes, nicht zur Verantwortung gezogen werden kann/darf. In strafrechtlicher Hinsicht ist es die ZurechnungsUNfähigkeit. Zurechnungsunfähigkeit Das Strafgesetzbuch (StGB) sieht in seinem § 11 vor, dass der nicht schuldhaft handelt, der unfähig ist, das Unrecht seiner Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln. Dem kann eine Geisteskrankheit, geistige behinderung, tiefgreifende Bewusstseinsstörung oder eine andere seelische Störung zu Grunde liegen. Näheres: https://www.ris.bka.gv.at/ Schuldunfähigkeit Was geschieht nun, wenn jemand in einem solchen Zustand eine Straftat begeht? Jedenfalls ist der Täter dafür nicht zu bestrafen....