Aktuelle Rechts-News

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© Rechtsanwalt Mag. Andreas Strobl Symbolfoto Urkundenfälschung

Urkundenfälschung

Urkundenfälschung Die "Urkundenfälschung" ist ein komplexer Tatbestand. Zuerst fragt sich, was eine Urkunde überhaupt ist. Dann fragt sich, wann eine solche gefälscht oder verfälscht ist. Und am Ende fragt man sich, was eine besonders geschützte Urkunde sein soll. Näheres dazu entnehmen Sie dem Strafgesetzbuch (StGB): https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10002296 Der konkrete Fall Ein Strafgefangener war entflohen. Zuviele Vorstrafen hatte er gesammelt. Das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) entzog ihm seinen Asylstatus und verhängte ein Aufenthaltsverbot. Auch ließ es die Abschiebung zu. Wohl wegen Letzterem ergriff der Strafgefangene bei guter Gelegenheit die Flucht. Um dennoch halbwegs legitim leben zu können, entschloss er sich, falsche Urkunden zu besorgen. Diese verwendete...

© Rechtsanwalt Mag. Andreas Strobl Mord Blutschande Vergewaltigung

Mord, Blutschande, Vergewaltigung

Mord, Blutschande, Vergewaltigung Das Strafrecht ist generell geprägt von Gewalt. Bisweilen umfasst es auch schwere und schwerste Gewalt. Näheres zum Gesetz entnehmen Sie hier: https://www.ris.bka.gv.at/Bundesrecht/ "Besonders" wird es, wenn das Ausmaß und/oder die Intensität der Gewalt hoch ist. Noch vielmehr wenn sich das alles in einer Person vereinigt. Darüber soll dieser Artikel handeln. Mord, Blutschande, Vergewaltigung Der Täter, von dem diese Geschichte handeln soll, beging im letzten Jahrhundert einen Mord. Es waren 21 Messerstiche, die das Opfer töteten. Das Urteil für diesen "Overkill": 18 Jahre Freiheitsstrafe. - Zu Mord sehen Sie auch bereits hier einen anderen Fall: https://rechtsanwalt-strobl.at/2020/10/12/mord-lebenslang-und-einweisung-rechtsanwalt/ Kaum unter Bewährung nach etwas mehr als zwei...

Symbolfoto © Rechtsanwalt Mag. Andreas Strobl - Kokain Suchtgift Cocain - KOKAIN - wieviel ist erlaubt?

KOKAIN – wieviel ist erlaubt?

KOKAIN - wieviel ist erlaubt? Eine in der Praxis sehr häufig gestellte Frage lautet: KOKAIN - wieviel ist erlaubt? - Dies ist eine spannende Frage. Zu dieser Thematik gibt es unzählige "Theorien". Einige meinen, man darf zum Eigenkonsum ein paar Gramm besitzen; andere meinen, man dürfe generell wenige Gramm besitzen etc. Grundsätzlich sollte man meinen, das Gesetz gibt darüber Aufschluss. Zum Beispiel hier: https://www.ris.bka.gv.at/ Verwirrung durch "Legalize it!"-Bewegung zu Cannabis Die "Legalize it"-Bewegung zur Legalisierung von Cannabis stiftet zu der gesamten Thematik zusätzlich Verwirrung. Es tauchen "Theorien" auf, die unterscheiden zwischen "Entkriminalisieren", "Legalisieren" oder die Idee, der Konsum soll erlaubt sein, der Handel jedoch nicht. Alles...

© Rechtsanwalt Mag. Andreas Strobl elektronisch überwachter Hausarrest - Fußfessel

Elektronisch überwachter Hausarrest – Fußfessel

Elektronisch überwachter Hausarrest - Fußfessel Die Fußfessel, oder rechtlich korrekt bezeichnet, elektronisch überwachter Hausarrest, soll hier anhand eines konkreten Beispiels näher erklärt werden. Zu den gesetzlichen Voraussetzungen sehen Sie bereits hier:  https://www.ris.bka.gv.at/ Der konkrete Fall Ein Verurteilter wandte sich an einen auf Strafrecht spazialisierten Rechtsanwalt beziehungsweise Verteidiger in Strafsachen. Er hatte allen Grund datzu, wurde er doch von einem Gericht zu einer unbedingten Freiheitsstrafe verurteilt. Deshalb hätte er nun eine gehörige zeit im gefängnis verbringen müssen. Die Verurteilung Der Verurteilte kam in Untersuchungshaft. Er hatte mit fast einem Kilo Kokain gehandelt und illegal Waffen besessen. Für die erste Straftat alleine drohten dem Verurteilten bereits bis zu...

© Rechtsanwalt Mag. Andreas Strobl Strafverteidiger Symbolfoto für schwerer gewerbsmäßiger Betrug Cybercrime

Schwerer gewerbsmäßiger Betrug

Schwerer gewerbsmäßiger Betrug Schwerer gewerbsmäßiger Betrug bei zwei einschlägigen Vorstrafen: Welche Strafe erwartet den Täter? Zum Betrug und dessen Spielarten, vom einfachen bis zum schweren, bis hin zum schweren gewerbsmäßigen - lesen Sie Näheres hier:  https://www.ris.bka.gv.at/ Der konkrete Fall Die Staatsanwaltschaft warf dem Angeklagten vor, er hätte insgesamt sechs Personen betrogen und diesen insgesamt einen Schaden von mehr als 6.000 Euro zugefügt. Er bot im Internet Wertgegenstände zum Verkauf, ließ sich die Kaufpreise überweisen, sandte jedoch nie die Waren. Dadurch habe er die "Kunden" vorsätzlich getäuscht. Diese vertrauten darauf, die Wertgeenstände zugesendet zu erhalten, weshalb sie die Geldüberweisungen vornahmen. Der Angeklagte bereicherte sich dadurch und schädigte...